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Wichtiges

Unser über Alles geliebter Joel (21. Oktober 2000) ist am Morgen des 1. Mai 2007, um zirka 05.00 Uhr, im Ostschweizer Kinderspital an einer tragischen Krankheit gestorben!

Viel zu früh und unerwartet hat unser Sonnenschein uns verlassen müssen. Trotz totalem Einsatz der Notärzte und der vielen Helferinnen und Helfer, hat er den Kampf verloren. Dies ist für uns ein Stich mitten ins Herz der niemals heilen wird!

In tiefster Trauer
Corina & Luggi,
Ferdy & Ursi
Marlen, Pascal & Leonie, Pascal & Jasmina

Wir haben am Samstag 5. Mai 2007, 11.00 Uhr auf dem Friedhof Rorschach von unserem Joel Abschied genommen!

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Gedanken an einen Engel!

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Wieviele Tage ist es jetzt her..., fast vier Monate..., und wer gedacht hat dass Zeit die Wunden heilt liegt 150% daneben! Sorry, aber mir geht es bald besch...eidener als vier Wochen nach dem 1. Mai...

Kann man von anderen Eltern die das Gleiche erleben mussten was lernen? Lernen wie damit umzugehen ist? Vielleicht schon, nur will ich es irgendwie gar nicht wissen. Ja ja, ich weiss, ich brauche auch externe Hilfe, fühle mich einfach nicht bereit dazu!

Eines der grossen Probleme ist, dass ich Angst vor dem Schlafen habe... Angst wieder zu träumen... Angst das Gefühl zu erhalten es sei nur ein schlimmer Traum..., dann erwachen und die Realität holt einem innert einer Sekunde wieder ein. Corina hat ja einen guten Schlaf aber selbst Sie ist ab meinen Träumen erwacht...

Es fällt mir schwer darüber zu sprechen... Ich war vom Geschäft aus an einer Messe. Ja und da trifft man eben auch Menschen aus seiner Vergangenheit und unter anderem auch eine Dame die mir einmal sehr geholfen hat, vorallem beruflicher Natur. Sie hat mich gefragt wie es mir gehe... ich weiss nicht warum... konnte kaum sprechen, hatte auf einmal einen riesen Klotz im Hals, Tränenwasser schoss mir in die Augen... hatte unheimlich Mühe, dabei hatte ich es doch so im Griff..., dachte ich jedenfalls.

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...und es wird einfach nicht besser!

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Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier und jetzt wiederhole... aber der Verlust tut immer mehr weh. Es wird immer noch schwerer meine Gedanken zu bündeln um nicht immer an den kleinen "grossen" Kämpfer zu denken!

Kein Tag vergeht an dem ich nicht Tränen aus meinem Gesicht wische oder leer schlucke und hoffe, das es ihm einfach super gut geht. Ich versuche mir vorzustellen dass er es super gut hat und bei Oma ist. Ich bin aber nicht wirklich überzeugend... schreckliche Gedanken kommen mir... Wenn ich nur wüsste dass er an einem sicheren Ort ist und er glücklich ist.

Keiner darf ihm irgendwas antun oder ihn plagen. Das war mein Job, ihn zu bewahren und zu beschützen. Doch ich habe versagt! Ja ja, ich weiss, ich sollte anders denken... aber das ist schwer möglich. Mein ganzes Weltbild hat sich irgendwie verändert... Ich möchte helfen..., doch ich bin einfach zu schwach. Ich kann ja kaum Corina zur Seite stehen...

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30 Tage... Joel wo bisch?

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Ja, eigentlich habe ich mir vorgenommen, nicht mehr nur traurige Dinge zu schreiben..., aber am letzten Donnerstag und auch Samstag hat es mich richtiggehend runtergeschlagen!

Am Donnerstag Morgen habe ich auf einer Raststätte zwischen Winterthur und Schaffhausen, einen Bus ähnlich wie die Fahrzeuge die wir im Geschäft verwenden, gesehen. Das ist soweit nichts Spezielles, doch als die Türe sich öffnete auf der Beifahrerseite und ein kleiner Dreikäsehoch ausstieg, mit T-Shirt worauf ein Fussball aufgedruckt war und dreiviertel lange Hosen, hätte ich auf der Stelle losheulen können. Joel hatte es geliebt mit mir im Bus zu fahren... Hab mich dann zusammen gerissen und bin ins Geschäft gefahren. Da habe ich diese Website geöffnet und das Gästebuch wieder einmal von vorne nach hinten gelesen. Ich hab bitterlich geweint... war kaum mehr zu gebrauchen, den ganzen lieben Tag...

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20 Tage ist es her...

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Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Nächte immer härter werden und die Tage immer länger...

Ich finde momentan keinen Schlaf, vorallem nicht Nachts. Corina geht es gerade umgekehrt. Sie schläft relativ gut ein aber um halb sechs ist Sie wach und kann nicht mehr schlafen. Die Welt steht Kopf!

Ich mache mir immer und immer wieder Gedanken über all das was geschehen ist und wie man(n) damit umgeht!?! Es hilft nichts..., er kommt einfach nicht mehr wieder. Vermisse sein Lachen, sein Rufen und vorallem auch seine Berührungen. Wenn ich in den Rückspiegel sehe, ist da nur ein leerer Sitz und sonst gar nichts... Beinahe jeden Tag kullert mir eine Träne übers Gesicht. Immer nur eine..., dann geht es wieder, doch innerlich zerreisst es mich im Minutentakt!

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Eine Woche nach der Verabschiedung

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Schon seit einigen Tagen überlege ich mir, ob ich wieder was reinschreiben soll..., denn ich hab Angst! Angst davor, dass ich wieder alles aufrolle... Gefühle aktiviere die ich teilweise im Griff hatte..., oder wenigstens habe ich das geglaubt, denn seit Dienstag habe ich so meine Kriesen!

Ich war am Dienstag und Mittwoch im Geschäft..., wollte Arbeiten, ein paar wichtige Dinge erledigen..., aber am Dienstag lief überhaupt nichts. War komplett nicht bei der Sache. Mittwoch war ein wenig besser, aber es scheint so, als ob ich total vergesslich bin. Habe einen Termin vergessen den ich mit meiner Assistentin 15 Minuten vorher besprochen hatte... grrr... Pass mir gar nicht...

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Abschied nehmen von unserem Joel

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Lieber Joel

Das hättest Du heute sehen und erleben sollen... Soooo viele Verwandte, Freunde, Mitschüler, Babysitter, Bekannte und viele mehr, sind nur für Dich gekommen. Wir haben uns alle zusammen getroffen um von Dir Abschied nehmen zu können. Viele Tränen sind geflossen und viele Fragen hat Dein Tod aufgeworfen. Leider haben wir heute keine Antwort darauf gefunden...

Mein kleiner grosser Freund! Wie hat das doch nur weh getan, uns von Dir zu Verabschieden. Weiss gar nicht ob ich dies je wirklich kann. In allen Augen war Schmerz und Unverständnis zu sehen... Alle haben was mitgebracht..., ganz viele Blumen und kleine Geschenke sind an Deiner letzten Ruhestätte hingelegt worden und Mami und Papi wissen gar nicht wie sie allen danken sollen! Einfach gigantisch...

Obwohl wir uns extrem einsam fühlen, können wir immer noch die Wärme die Du mit Deiner ganz speziellen Art und Weise verbreitet hast, fühlen. Alles wollen helfen. Alle wünschen uns nur das Beste. Alle haben eigene Geschichten von Dir zu erzählen. Alle können es nicht verstehen, dass gerade Du mein Ein und Alles gehen musstest.

Ich als Papi wünsche mir nun einfach, dass man Dich nie vergessen wird und die aufgrund dieser Tragik entstandenen oder wieder aufgekommenen Freundschaften ehrlich gemeint sind und halten. Selbst mit Deinem Tod, hast Du vieles wieder in Bewegung gebracht und dafür danke ich Dir!

(Mami und Papi haben Dir noch einen Brief geschrieben, siehe nachfolgend. Falls Du's nicht lesen kannst, frag bitte Oma, Sie wird dies gerne für Dich lesen!) 

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Samstag 5. Mai 2007

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Vor 10 Minuten bin ich aufgestanden... versuche nicht gleich wieder los zu heulen, aber als ich die Gästebucheinträge gelesen habe, liefen sie wieder runter... Immer die gleichen Fragen welche in meinem Kopf rumhämmern. Er hat doch niemandem was zu leide getan!?!

Ich habe die Hosen gestrichen voll, möchte weglaufen, möchte mich verkriechen..., möchte gerne bei Joel sein!!! Der hätte mich getröstet auf seine eigene Art und Weise. Möchte Ihn fühlen können, hören können, sehen können... doch er ist einfach nicht mehr da...!

Wenn es wirklich jemanden da oben gibt, dann hätte ich eine Bitte: Pass auf unseren Joel bitte bitte auf und lass es ihm gut gehen, er hat es wirklich verdient!!!

DANKE!!! 

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Freitag 4. Mai 2007

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Und wieder ist ein Tag vorbei... und Morgen ist es soweit. Ich habe eine sau Angst davor...

Heute kam Diana auf Besuch..., dass ist die liebevolle Dame welche Joel jeweils in die Schule gefahren hat und auch während seiner Krankheit viele Tage bei ihm war. Auch Sie vermisst unseren Kleinen so sehr und es tut gut sie zu sehen...

Es ist mir heute kaum möglich viel zu schreiben... Wir beide haben keine Energie und uns graut es vor Morgen, der Beerdingung! Die Fotos die wir machen liessen geben uns noch den Rest! Wir haben diese eben abgeholt und fahren jetzt zu Omi und Opa. Das Bild was uns dort empfängt ist erschütternd. Der engste Familienkreis sitzt draussen und alle haben diese roten, wässrigen Augen... WARUM??? WARUM GERADE JOEL???

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Donnerstag 3. Mai 2007

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Diese Nacht konnten wir endlich mal ein wenig schlafen... das hat und beide sehr geholfen..., nur sind wir beide mit Tränen in den Augen aufgewacht. Der Gedanke an den Kleinen lässt einem nicht mehr los. Ich habe schon vor dem 1. Mai sehr viel an ihn gedacht. Das haben sicher viele meiner Bekannten und Freunde gemerkt. Wenn ich von Joel erzählt habe, dann hat es nur so aus meinem Herzen gesprudelt! Ich wollte irgendwie alle für Joel begeistern..., dabei hatte der Kleine das gar nicht nötig. Er hat dies selbst ganz gut hingekriegt!

Corina und ich sind übrigens brutal überwältigt von den vielen Einträgen in unser Gästebuch. Es tut gut, zu wissen, dass man nicht alleine ist. Wir möchten auch unbedingt nach der Abdankung mit möglichst vielen Menschen die Joel nahestehen oder einfach dabei sind, zu einem kleinen Apéro im "Haus zum Seeblick" (neben der Mehrzweckhalle) einladen. WICHTIG: Möglichst viele!!! Joel hätte dies gefallen...

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Mittwoch 2. Mai 2007

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Nun kommt die Krönung eines solch schrecklichen Ereignis wie das welches wir jetzt erleben. Wir müssen die Verabschiedung von Joel organisieren… Ich will nicht, bei mir sträubt sich alles dagegen… Nein ich will nicht!!!

Karten texten und produzieren lassen… Danke lieber Roger für Deine Unterstützung und für das wunderschöne Kärtchen. Er hat alles und sofort veranlasst, genau nach unseren Wünschen… Er hat alles gemacht, auch den Versand…! DANKE!

Unser Wille war es, Joel ins gleiche Grab zu verabschieden wie da wo Oma seit letzten Juli ruhen darf. Und jetzt darf ich schon wieder danken… Frau Somm von der Gemeinde Wilen b. Wil hat uns fast alles abgenommen! Nun wird Joel eingeäschert und darf dann bei Oma den letzten Gruss von uns entgegen nehmen und dann mit Oma zusammen in Frieden ruhen!